Thymian:

Bienenkraut, Feldkümmel, Gundelkraut, Quendel


Herkunft und Geschichte:

Schon für die Griechen und Ägypter spielte die Pflanze eine zentrale Rolle. Bereits im frühen Mittelalter kam Thymian mit den Mönchen in unsere Gegend und wird schon seit Jahrhunderten als Gewürz- und Heilpflanze geschätzt.

 

Inhaltsstoffe und Wirkung:

Thymian enthält in seinen Blättern ätherisches Öl, das Thymol. Hinzu kommen noch Carvacrol, Vineol, Borneol, Pinen sowie Bitterstoffe. Thymian ist ein gutes Mittel gegen Lungenerkrankungen wie Bronchitis oder Asthma. Hinzu kommt die positive, ausgleichende Wirkung auf die Verdauungsorgane. Außerdem wirkt Thymian krampflösend, bakterienhemmend und beruhigend.


Pflege:

Thymian gedeiht am besten an einem warmen und sonnigen Standort. Der Boden sollte kalkhaltig, leicht und gut durchlüftet sein.


Ernte und Verwendung:

Thymian hat einen herben, würzigen Duft mit einem aromatisch herben Geschmack. Das Gewürz empfiehlt sich zu Kartoffelgerichten, Gemüsesuppen, Eintöpfen, Marinaden, Kräuteressigen und -ölen. Gerne verwandt wird es zum Aromatisieren von Honig, für Pizza und Pasta, Fisch Tomatengerichten und Salatdressings.