Rosmarin:
Weihrauchkraut, Marienkraut, Brautkraut, Antonskraut
Herkunft und Geschichte:
Rosmarin stammt aus dem Mittelmeerraum und ist dort häufig
wildwachsend anzutreffen. In der Geschichte hat Rosmarin immer schon
eine wichtige Rolle gespielt und war bei den Griechen, Ägyptern
und Römern heilig.
Inhaltsstoffe und Wirkung:
Rosmarin enthält einen hohen Anteil an ätherischen Ölen,
besonders Kampfer, Cineol und Pinen. Hinzu kommen noch Gerb- und Bitterstoffe,
ein Harz sowie etwas Saponin. Besonders der Kampfer wirkt sehr ausgleichend
auf das Nervensystem. Des Weiteren wirkt Rosmarin durchblutungsfördernd,
verdauungsfördernd antiseptisch und harntreibend.
Pflege:
Rosmarin gedeiht am besten in sehr durchlässigem, kalkhaltigem
Boden an einem sonnigen und geschützten Platz.
Ernte und Verwendung:
Rosmarin hat einen intensiven,
würzig kampferartigen Duft und einen würzig leicht bitteren
Geschmack. Am besten verwendet man es frisch. Eingelegt in Öl
oder Essig ist die Aromaübertragung aber auch sehr gut. Rosmarin
wird in der Küche in geringen Mengen besonders gern in italienischen
Speisen verwandt. Aber auch deftige Kartoffelgerichte, Kräuterschmalz,
herzhafte Eintöpfe, Bohnen, Quark, Käse, marinierter Fisch,
Soßen und Fleischgerichte lassen sich mit Rosmarin verfeinern.