Petersilie (glatt):

Peterlein, Suppenwurzel, Felswurzel, Gartenteppich


Herkunft und Geschichte:

Die Griechen verehrten die Petersilie als heiliges Kraut und auch bei den Römern stand sie in ähnlich hohen Ehren, wurde aber auch zum Würzen von Speisen verwandt. Im 16. Jahrhundert wurde die Petersilie auch bei uns bekannt, verbreitete sich sehr schnell und ist inzwischen geradezu zum „Standardgewürz“ geworden.

 

Inhaltsstoffe und Wirkung:

Petersilie enthält einen hohen Anteil an ätherischen Ölen und sehr viel Vitamin A, B, C und E. Schon allein aus diesem Grunde ist Petersilie eine wertvolle Pflanze. Sie wirkt blutreinigend, harntreibend, krampflösend, hilft bei Blähungen, Blasen- und Nierenbeschwerden, regt die Verdauung an, hat eine günstige Wirkung bei Magenschleimhautentzündungen und Schilddrüsenüberfunktion. Grundsätzlich sollte Petersilie häufig verwendet werden, da sie hautklärend wirkt und einen zarten Teint fördert.


Pflege:

Petersilie gedeiht am besten, an einem sonnig bis halbschattigen Platz mit einem gut entwässerten und nährstoffreichen Boden.


Ernte und Verwendung:

Petersilie hat einen frisch würzig und leicht bitteren Geschmack und wird in der Regel nach dem Garen den Speisen beigegeben. Gerne wird die fein gehackte Petersilie in Kräuterbutter, Kräuterquark, Dressings, Salaten und Mayonnaisen verwendet. Außerdem werden die Blätter der Petersilie zum Würzen von Suppen, Soßen, Fleisch, Gemüse, Eintopf, Nudel- und Reisgerichten, Salaten, Käsegerichten, Eiern, Aufläufen und Kartoffelgerichten sowie zum Garnieren verwendet.