Oregano:
Origano, Dost, Wilder Majoran, Staudenmajoran, Schusterkraut
Herkunft und Geschichte:
Schon im Mittelalter wurden dem Oregano magische Kräfte zum
Schutz gegen Hexen und Kobolde nachgesagt. In der Bevölkerung
galt das Kraut auch als Glücksbringer und wurde daher in den
Brautstrauß mit eingebunden. Der Nahrung und den Speisen wurde
Oregano als Schutz gegen Ungeziefer beigemischt.
Inhaltsstoffe und Wirkung:
Die besonders interessanten Teile der Pflanze sind die Blätter,
sie enthalten die ätherischen Öle. Hinzu kommen noch verschiedene
Gerb- und Bitterstoffe. Als Tee zubereitet wirkt der Oregano positiv
auf die Verdauungs- und Atmungsorgane. Ungesüßt kann man
diesen Tee auch zum Gurgeln verwenden und damit Erkrankungen im Mund-
und Rachenraum bekämpfen. Besonders wirksam ist der Tee ebenfalls
bei Erkrankungen des Magen- Darmbereiches. Er wirkt appetitanregend
und hilft gegen Magenschmerzen, Blähungen und Durchfall.
Pflege:
Oregano gedeiht am besten an einem warmen und sonnigen Standort.
Der Boden braucht nicht besonders nährstoffreich zu sein.
Ernte und Verwendung:
Den intensivsten Geschmack
hat der Oregano zu seiner Blütezeit. In der Regel wird er mitgekocht
und entfaltet dann sein volles Aroma. Oregano gilt als das klassische
Gewürz für Pizza und andere südländische Speisen.
Gerne verwandt wird das Gewürz auch zu Suppen, Braten, Tomaten-
Nudelgerichten, sowie zu Eintöpfen und Fischspeisen.