Melisse:

Zitronenmelisse, Zitronenkraut, Frauenwohl, Herztrost


Herkunft und Geschichte:

Die Melisse hat ihre Heimat in Vorderasien und ist im ganzen Mittelmeergebiet anzutreffen. Sie war schon den Römern bekannt und wurde später von den Arabern als Heil- und Gewürzpflanze angebaut.

 

Inhaltsstoffe und Wirkung:

Die Melisse enthält einen hohen Anteil an ätherischen Ölen, besonders dem Zitral, dem Zitronellal und dem Linalool. Hinzu kommen noch Gerb- und Bitterstoffe. Die Melisse übt eine erstaunlich beruhigende Wirkung auf den Organismus aus. Sie wird daher sehr gerne bei unregelmäßiger Herzfunktion, Schlaf- und Magenbeschwerden eingesetzt. Außerdem wird die Melisse bei Erkältungskrankheiten, Migräne, Halsbeschwerden, Blähungen, Zahnschmerzen und Lippenbläschen eingesetzt.


Pflege:

Die Melisse ist problemlos zu halten, und gedeiht am besten in sehr durchlässigem, humusreichem Boden an einem sonnigen, jedoch windgeschützten Platz.


Ernte und Verwendung:

Die Blätter der Zitronenmelisse schmecken, wie der Name bereits vermuten lässt, auffällig stark nach Zitrone. Am besten verwendet man nur frische Blätter, denn bei der Trocknung geht viel des Aromas verloren. Sie eignen sich hervorragend für Salate, Quark, Kräutersoßen, Rohkost, für Lamm, Fischgerichte, Eissorten, Liköre für Fruchtsuppe, Pilzgerichte, Eierspeisen und Fruchtsäfte. Auch der Melissentee wird gerne als natürliches Schlafmittel genutzt.