Lavendel:
Lavengel, Nervenkräutlein, Speik, Narden, Balsam, Zöpfli,
Spitznarde
Herkunft und Geschichte:
Lavendel stammt aus dem Mittelmeergebiet und wird heute, besonders
in der Provence, großflächig angebaut. Doch auch schon
bei den Römern spielte Lavendel eine zentrale Rolle bei der Körperpflege.
Die Pflanze wurde häufig als Badezusatz, aber auch zum Einreiben
des Körpers verwandt. Zusätzlich gilt Lavendel seit jeher
als wirksames Mittel gegen Kopfschmerzen.
Inhaltsstoffe und Wirkung:
Die Blüten des Lavendels enthalten einen hohen Anteil an ätherischen
Ölen, sowie Cumarin, Geraniol, Linalool, Saponin und Gerbstoffe.
Von der Pflanze geht eine beruhigende und krampflösende Wirkung
aus. Der Lavendelblütentee wirkt gegen Störungen der Verdauungsorgane
und hilft gegen Durchfall. Ein Lavendelbad wirkt beruhigend und ausgleichend.
Pflege:
Lavendel gedeiht am besten in kalkhaltigem, trockenem Boden an einem
sonnigen und windgeschützten Platz.
Ernte und Verwendung:
Für den wohltuenden
Lavendeltee und das herrlich duftende Bad werden die zahlreichen Blüten
verwandt. Als Küchengewürz können jedoch auch die jungen
Blattspitzen zu Salaten und Fleischgerichten gereicht werden.