Kerbel:

Körbel, Körfel, Kufel, Korbel, Körfelkraut


Herkunft und Geschichte:

Kerbel stammt ursprünglich aus Südrußland und dem Kaukasus. Von dort aus gelangte er schließlich auch in unsere Breiten und ist schon seit mehreren hundert Jahren heimisch.

 

Inhaltsstoffe und Wirkung:

Die Kerbelblätter enthalten Mineralien wie Magnesium und Eisen sowie Vitamin A und C. Zusätzlich enthalten die Blätter ätherisches Öl, das Isoanethol. Dieses Öl sowie zusätzliche Bitterstoffe fördern die blutreinigende Tätigkeit der Nieren. Die Verwendung von Kerbel regt ebenfalls die Verdauungsorgane an, so dass der Körper entschlackt und der Stoffwechsel angeregt wird.


Pflege:

Für die Kerbelpflanzen eignet sich am besten ein lockerer, stets feucht zu haltender Boden an einem halbschattigen Standort. Den Kerbel nie austrocknen lassen, sonst bilden sich schnell Blüten, die das Aroma stark verändern.


Ernte und Verwendung:

Kerbel sollte immer vor der Blüte geerntet werden. Die frischen, jungen Blätter besitzen die meiste Würzkraft. Das Aroma kann aber auch durch Einfrieren bewahrt werden. Der Geschmack der Pflanze erinnert an Anis und eignet sich hervorragend für Fischgerichte, Eier-und Käsegerichte sowie die unterschiedlichsten Suppen und Soßen. Natürlich kann er auch an Salate und Gemüse gegeben werden.