Dill:

Dillkraut, Gurkenkraut, Dille, Hochkraut


Herkunft und Geschichte:

Der Dill stammt ursprünglich aus dem Mitterlmeergebiet und war schon bei den alten Ägyptern und Römern als Gewürz-und Heilpflanze sehr verbreitert. In den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung kam er mit Mönchen auch in nördlichere Breiten und gehört seitdem zu den bekanntesten und beliebtesten Gewürzen.

 

Inhaltsstoffe und Wirkung:

Der unverwechselbare Geschmack des Dill beruht auf ätherischen Ölen,die in allen Pflanzenteilen enthalten sind. Außerdem enthält Dill noch reichlich Kalium, Schwefel, Natrium und Vitamin C. Dill wirkt blähungstreibend und wohltuend entspannend auf Magen und Darm, appetitanregend und verdauungsfördern. Interessant ist auch die Steigerung der Milchbildung bei stillenden Müttern.


Pflege:

Dill gedeiht am besten an sonnigen Standorten auf warmen, leichten Böden, mit gutem Wasser- und Nährstoffhaushalt.


Ernte und Verwendung:

Die Blätter lassen sich jederzeit ernten und haben einen aromatischen und erfrischenden Geschmack.. Besonders bewährt hat sich Dill zum Würzen von eingelegten Gurken. Beliebt sind Dillblätter aber auch als Beilage zu Fischgerichten, den verschiedensten Gemüsen und frischen Salaten, Dillsuppe, Dips, Kräuterbutter, Kräutersenf und Kräuteressig. Es sei noch empfohlen, die Blätter vor der Beigabe kurz zu zerreiben, damit die Inhaltsstoffe leichter frei werden können.