Bohnenkraut:
Gartenkraut, Weinkraut, Sommersaturei, Gartenquendel
Herkunft und Geschichte:
Bohnenkraut stammt ursprünglich aus der Region am Schwarzen
Meer sowie dem gesamten östlichen Mittelmeerraum. Durch die Römer
wurde es weit verbreitet und gelangte im 9. Jahrhundert auch nach
Nordeuropa. Es hat sich seit dieser Zeit weiter verbreitet und ist
inzwischen auch wild wachsend anzutreffen.
Inhaltsstoffe und Wirkung:
Die besonders interessanten Teile der Pflanze sind die Blätter,
sie enthalten die ätherischen Öle. Hinzu kommen noch verschiedene
Gerb- und Bitterstoffe. Sie alle wirken positiv auf die Verdauungsorgane
ein. Auch bei Husten und Verschleimung der Atemwege kann ein Tee aus
Bohnenkraut hilfreich sein.
Pflege:
Es wird häufig in Gärten angebaut und gedeiht dort am
besten auf einen warmen, durchlässigen, nährstoffreichen
Boden an einem sonnigen Standort.
Ernte und Verwendung:
Den intensivsten Geschmack
hat das Bohnenkraut zur Blütezeit. In der Regel wird es mitgekocht,
nur selten roh zum Salat gegessen.Bohnenkraut schmeckt kräftig
würzig, herzhaft pfeffrig. Es eignet sich gut für alle Gerichte
mit grünen und gelben Bohnen, Salz - und Essiggurken, Fisch,
Gurken- und Kartoffelsalat, Kohl und Hülsenfrüchte (verbessert
deren Verträglichkeit), in Kräuteressigen und -ölen,
für Gemüsepfannen.